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Die Montignac-Methode
Ich empfehle keine Diät. Ich empfehle die Methode von Michel Montignac
"Die Qualität der Ernährung ist viel wichtiger als die Quantität, die
herkömmliche Kalorientheorie falsch und deshalb wirkungslos", so
Michel Montignac.
Kalorien zählen bringt nichts
Nicht überschüssige Energie aus der Nahrung ist seiner Ansicht nach dafür
verantwortlich, dass wir zunehmen, sondern es sind bestimmte
Stoffwechselvorgänge, die zu einer vermehrten Einlagerung von Fett in das
Gewebe führen. Eine These, die durch folgende Zahlen untermauert wird:
Amerikaner haben 1977 durchschnittlich noch 1854 kcal pro Tag zu sich
genommen. Damals hatten 25,4 Prozent der Bevölkerung Übergewicht. 1987 war
die durchschnittliche Kalorienzufuhr auf 1785 kcal täglich zurückgegangen.
Aber jetzt waren bereits 31 Prozent übergewichtig. Michel Montignac
schließt daraus, dass die Kalorientheorie nicht nur falsch ist, sondern
durch den Jo-Jo-Effekt (nach jeder Diät steigt das Gewicht stärker an)
Fettleibigkeit sogar fördert.
Gute und schlechte Kohlenhydrate
Für die Speicherung von Fett spielen die Kohlenhydrate eine besondere
Rolle. Sie werden im Körper in Zucker umgewandelt und provozieren die
Bauchspeicheldrüse, Insulin auszuschütten. Dieses Hormon wiederum schleust
die Fettstoffe aus dem Blut in das Fettgewebe. Das Ausmaß, in dem
Kohlenhydrate in Zucker umgewandelt werden, bemisst Montignac mit dem so
genannten "glykämischen Index". Je höher die Indexzahl, desto
mehr Blutzucker bildet sich. Will man abnehmen, muss man
"schlechte" Kohlenhydrate, solche mit einem hohen glykämischen
Index also, meiden. Also kein Bier, weder Zucker noch Weißmehl, keine
Kartoffeln, weißen Reis und Mais. Lebensmittel mit "guten"
Kohlenhydraten sind Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst (außer Bananen
und Melonen), Gemüse, Fruktose.
Abnehmen auf die gesunde Art
"Alles so frisch wie möglich verarbeitet essen", rät Montignac.
Fertiggerichte lehnt er grundsätzlich ab und empfiehlt: "Nicht an der
amerikanischen Fast-Food-Küche, sondern an der französischen Genussküche
orientieren." Und keine Angst vor Fetten, den Prügelknaben der
Diätetik. In der richtigen Nahrungskombination sind sie weitaus weniger für
Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich als die
Kohlenhydrate mit hohem glykämischem Index. Franzosen, die 30 Prozent mehr
Fett verzehren als Amerikaner, haben laut einer Studie der
Weltgesundheits-Organisation nach den Japanern die niedrigste
Sterblichkeitsrate der Welt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das
geringste Körpergewicht in allen westlichen Ländern.
Je geringer die Zufuhr schlechter Kohlenhydrate, desto mehr muss der Körper
für seinen Energiehaushalt auf seine Fettreserven zurückgreifen - der
Mensch nimmt ab. Bei einem Übergewicht von etwa 10 Kilo können nach der
Ernährungsumstellung gemäß der Montignac-Methode in der ersten Zeit pro
Woche bis zu drei Kilogramm schwinden, danach pro Woche etwa zwei
Kilogramm.
Eine Methode fürs ganze Leben
Die Montignac-Methode ist ein Ernährungskonzept, das auf einer endgültigen Umstellung
der Ernährungsgewohnheiten beruht. Die Regeln lassen sich einfach
beherzigen (Käse immer ohne Brot, mageres Fleisch nur mit Salat, mageren
Schinken stets ohne Eier, als Zwischenmahlzeit - wenn überhaupt - nur Obst
oder rohes Gemüse) und mit allen Arten von Mahlzeiten vereinbaren - egal ob
zu Hause oder im Restaurant genossen.
Die Montignac-Methode beruht auf einer dreifachen Erkenntnis:
1 - Sich nicht mehr einschränken
2 - Sich auf eine andere Weise
ernähren
3 - Die richtige Auswahl treffen
Die Montignac-Methode ist ein
Ernährungskonzept, das auf einer endgültigen Umstellung der
Ernährungsgewohnheiten beruht. Zum Erzielen entscheidender Erfolge ist es
unerlässlich, nicht nur den Verdauungs- und Stoffwechselvorgang des
menschlichen Organismus zu verstehen, sondern auch die Lebensmittel und
ihre Klassenzugehörigkeit zu kennen.
Die Durchführung der Prinzipien der Montignac-Methode ist einfach und lässt
sich mit allen Arten von Mahlzeiten - zu Hause oder im Restaurant -
vereinbaren. Deshalb können auch alle, die ihre Mahlzeiten außerhalb des
Hauses einnehmen, die Montignac-Methode mit Erfolg anwenden.
Die Methode verlangt keine Einschränkungen, so dass sie unter
Berücksichtigung der beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen von
jedem sofort angewendet werden kann. Sie beugt nicht nur endgültig der
Gewichtszunahme vor, sondern beeinflusst auch sämtliche
Gesundheitsparameter, da sie den Verzehr nährstoffreicher Lebensmittel
empfiehlt, die einen optimalen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen,
essentiellen Fettsäuren, Ballaststoffen ... aufweisen.
1 - Sich nicht mehr einschränken
Die von der herkömmlichen Diätetik seit 35 Jahren propagandierten und
angebotenen kalorienreduzierten Diäten sind nicht nur wirkungslos, sondern
auch gefährlich. Zwar lässt sich zu Beginn der Diät ein vorübergehender
Gewichtsverlust feststellen, doch anschließend kommt es stets zu einer
erneuten Gewichtszunahme, die das Ausgangsgewicht sogar übertreffen kann.
Denn der menschliche Organismus - wie im Übrigen alle lebenden Organismen -
wird von einem Überlebensinstinkt angetrieben, der ihn bei Entbehrungen
einen anderweitigen Ausgleich suchen lässt. Je mehr die Nahrungszufuhr
verringert wird, um so stärker neigt der Organismus dazu, Reserven zu
bilden. Dies führt zu einer paradoxen Situation, denn je weniger man isst,
um so mehr nimmt man an Gewicht zu. Laut Statistik nehmen im Übrigen mehr
als 50 % der Fettleibigen weniger Nahrung zu sich als Normalgewichtige.
2 - Sich auf eine andere Weise
ernähren
Die Gewichtszunahme wird somit nicht durch ein Übermaß an Kalorien
ausgelöst. Es liegt vielmehr am Hyperinsulinismus - eine Funktionsstörung
der Bauchspeicheldrüse - der auf eine übermäßige Zufuhr von schlechten
Kohlenhydraten zurückzuführen ist. Zu den schlechten Kohlenhydraten zählen
nährstoffarme Lebensmittel (Kartoffeln), raffinierte Lebensmittel (Zucker,
Weißmehl, weißer Reis ...) sowie Lebensmittel, deren Nährstoffgehalt seit
40 Jahren, durch die nachteiligen Praktiken der ausschließlich auf
Produktivität ausgerichteten Nahrungsmittelindustrie, denaturiert ist
(Mais). Erst durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die auf der
Auswahl von Kohlenhydraten mit einem niedrigen glykämischen Index beruhen
(Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Fruktose ...) und durch
Fleisch, Fisch, Eier und Käse ergänzt wird, lässt sich Hyperinsulinismus
allmählich vermeiden, so dass einer Gewichtsabnahme nichts mehr im Wege
steht und die Gewichtszunahme endgültig ausgeschlossen werden kann.
Eine Übersicht mit Nahrungsmitteln und deren glykämischem Index ist in
dieser Seite aufgenommen. Rick Mendosa hat eine ausführliche Tabelle der
Indizes publiziert http://www.cruzio.com/~mendosa/gilists.htm. Leider ist
in dieser Tabelle die Zusammensetzung der Nahrungsmittel nicht bekannt
gegeben. Während bei der Montignac-Methode die "guten"
Kohlenhydrate einen Indexwert kleiner als 50 haben, beginnen bei Mendosa
die guten Kohlenhydrate bei einem Indexwert von kleiner als 70. Der
Unterschied in der Bewertung resultiert aus einem unterschiedlichen
Referenzprodukt (Montignac-Methode: Glukose = Index 100; Mendosa: Weißbrot
(Saccharose) = Index 100).
3 - Die richtige Auswahl treffen
Entgegen der weit verbreiteten Ansicht und der von der
Nahrungsmittelindustrie aufrechterhaltenen Verwirrung, hat das in der
Nahrung enthaltene Cholesterin nicht viel mit dem im Blut vorkommenden
Cholesterin zu tun. "Der Organismus stellt auf der Grundlage
bestimmter Fette sein eigenes Cholesterin her". Auch hier geht es
darum, die richtige Auswahl zu treffen, denn heute ist bekannt, dass
bestimmte Fette eine Senkung des Cholesterinspiegels bewirken (Olivenöl,
Gänsefett, Fischfett ...), während andere zu einer Erhöhung führen können
(Fett vom Rind, Schwein, Hammel, Palmöl ...). Es wurde im Übrigen nachgewiesen,
dass eine der Hauptursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen die übermäßige
Zufuhr von Lebensmitteln ist, die einen starken Anstieg des
Blutzuckerspiegels zur Folge haben (Zucker, Kartoffeln, Weißmehl u. -produkte , Mais, Bier, ...), wodurch Hyperinsulinismus
ausgelöst wird. Des Weiteren wurde der Beweis erbracht, dass Wein
(vornehmlich Rotwein) dagegen zur Vorbeugung von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt.
Fragen und Antworten zur
Montignac-Methode
1. Ich betreibe regelmäßig Sportarten,
bei denen es auf Ausdauer ankommt. Was darf ich trinken, um den Durst zu
löschen, und was darf ich zwischendurch essen?
Antwort: Ein gutes durststillendes Getränk bei langandauernder sportlicher
Betätigung ist Wasser mit Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen und 60 Gramm
Fruktose mit 1 Liter Wasser vermischen). Wenn es sehr warm ist, geben Sie 1
Gramm Salz in das Zitronenwasser.
2. Was sind Alginate?
Antwort: Lösliche Ballaststoffe auf Algenbasis. Sie werden als
Stabilisatoren z. B. in Speiseeis verwendet. Dieses Eis erhalten Sie in
Bio- oder Naturkostläden.
3. Was kann ich für die Arbeit, die
Schule oder Unterwegs mitnehmen?
Antwort: Vollkornbrot mit einem Belag aus:
* Aufstrich aus Hülsenfrüchten und Gemüse (Püree von grünen Linsen und
Gemüse oder von Kichererbsen und Gemüse).
* Fisch oder mageres Fleisch (Räucherlachs, Hering, Thunfisch, gedämpfte
Hühner.- Putenbrust oder magerer gekochter Schinken).
* Salat und Gemüse aufs Brot gelegt oder zum Brot verzehrt, z. B. grüner
Salat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Paprika, Champignons, Artischocken, rohe
Karotten ...
* mageren Milchprodukten als Aufstrich, z. B. Magerquark, Hüttenkäse,
entrahmter oder fettarmer Joghurt.
Zum Würzen: Senf oder frische Kräuter.
Sie können auch einen Imbiss aus Obst oder Joghurt ohne Brot wählen. Essen
Sie sich satt, vor allem an Birnen, Äpfeln oder gelegentlich an anderen
frischen Obstsorten der Saison mit niedrigem glykämischem Index. Zur
Abwechslung können Sie Naturjoghurt oder Nüsse essen. Falls Sie noch nicht
gesättigt sind, dürfen Sie diese drei Nahrungsmittel kombinieren, jedoch
nach dem Obstgenuss ca. 15 Minuten warten oder rote Beeren, bzw. gekochtes
Obst bevorzugen.
4. Sind Kaugummis ohne Zucker in der
Montignac-Methode erlaubt?
Antwort: Kaugummis auch ohne Zucker nicht nicht empfehlenswert, da sie die
Bauchspeicheldrüse indirekt irritieren. In Ausnahmefällen wären Kaugummis
mit den Süßstoffen Saccharin oder Zyklamat zu bevorzugen. Der Süßstoff
Aspartam ist nicht zu empfehlen, weil er den Kohlenhydrat-Stoffwechsel
indirekt negativ beeinflusst. Dennoch sollte man versuchen den Körper von
"Süßem" zu entwöhnen. Süßstoffe sollten daher nur in der
Übergangsphase verwendet werden.
5. Was sind die Prinzipien der
Montignac-Methode?
Antwort: Kurz gesagt: Sich satt essen, ohne Kalorien zu zählen. Regelmäßig
mindestens drei Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen. Auf blutzuckersteigernde
"schlechte" Kohlenhydrate (GI über 50) verzichten, die
"guten" Kohlenhydrate (GI 35 - 50) nicht mit schlechten
gesättigten Fetten (Wurstwaren, Butter, Vollmilchprodukte ...) kombinieren,
die "sehr guten" Kohlenhydrate (GI bis 35) können beliebig mit
Eiweißen und guten Fetten (Olivenöl) kombiniert werden.
6. Wie verträgt sich die
Montignac-Methode mit Diabetes Typ II?
Antwort: Die Montignac-Methode ist hierfür besonders gut geeignet, da sie
auf dem bevorzugten Verzehr von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischem
Index beruht. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Verringerung des GI
um 14 % (durch den Verzicht auf Weißbrot und Kartoffeln und den bevorzugten
Verzehr von 100 % Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Gemüse) bei Diabetikern
eine Verbesserung der gestörten Stoffwechselfunktion bewirkt. Die Ernährung
sollte ballaststoffreich sein (Obst, Gemüse, Salat). Außerdem sind in
Vollkorngetreide, Bierhefe, Weizenkeime wertvolle Mikronährstoffe
enthalten, die ebenfalls den Kohlenhydratstoffwechsel verbessern.
Diabetiker sollten auch die Zufuhr an gesättigten Fetten (Fleisch, Wurst,
Butter, Vollmilchprodukte) einschränken und stattdessen einfach und
mehrfach ungesättigte Fette bevorzugen wie z.B. Fischöl oder natives
Olivenöl, die die Eigenschaften haben, den Cholesterinspiegel zu senken und
den Insulinhaushalt zu verbessern. Schließlich ist auch auf eine
ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten (mind. 2 Liter p/Tag).
7. Wie häufig darf ich Milchprodukte
essen?
Antwort: Für Milchprodukte gilt, dass man insgesamt nicht zu viel davon zu
sich nehmen sollte, da vermutet wird, dass im Milcheiweiß eine Art
Wachstumsfaktor enthalten ist, der bei Menschen möglicherweise eine
Gewichtszunahme fördert. Außerdem sollte z. B. Quark immer abgetropft
verwendet werden, um so möglichst wenig Lactose (Molke) zu sich zu nehmen.
Cremig gerührte, industriell homogenisierte Quarkzubereitungen sollte man
meiden. Das beste Milchprodukt ist der aufgrund seiner Milchfermente sehr
gesunde Joghurt entrahmt (0,3 % Fett) oder fettarm (1,5 % Fett).
8. Ist die Montignac-Methode auch für
Vegetarier geeignet?
Antwort: Wenn Sie vegetarisch leben, können Sie selbstverständlich auch von
der Montignac-Methode profitieren. Bei der Auswahl der Eiweiße müssen Sie
dann häufiger statt zu Fleisch oder Fisch zu Hülsenfrüchten wie Linsen,
Soja etc., Milchprodukten und Eiern greifen. Eine vegane Ernährung ganz
ohne Eier und Milchprodukten ist nach neuesten Erkenntnissen wenig empfehlenswert,
da dem Körper damit einige wesentliche Fettsäuren und Vitamine vorenthalten
bleiben.
9. Wieviel Wein darf ich trinken?
Antwort: In Phase I dürfen Sie bei einer Eiweiß-Fett-Mahlzeit 1 kleines
(1/8 Ltr.) Glas Wein trinken. In Phase II dürfen Frauen höchstens 3/8 Ltr.
Wein und Männer einen halben Liter Wein über Mittag- und Abendessen
verteilt trinken.
10. Wieviel darf ich essen?
Antwort: Sie dürfen sich satt essen. Sie sollten aufhören, wenn Sie satt
sind, denn Übermaß tut niemals gut. Gebrauchen Sie also einfach Ihren
gesunden Menschenverstand. Mäßigen Sie sich im Verzehr von Fleisch, weil es
viel gesättigte Fettsäuren enthält, die eine Erhöhung des
Cholesterinspiegels bewirken.
11. Was darf ich essen, wenn mir abends
der Magen knurrt?
Antwort: Versuchen Sie zu verhindern, dass Ihnen abends der Magen knurrt,
und zwar dadurch, dass Sie beim Abendessen genug essen. Wenn es trotzdem
einmal vorkommen sollte, dann können Sie ein Stück Obst und eine halbe
Stunde später noch einen Becher Magerjoghurt essen.
12. Woraus besteht eine warme
Kohlenhydrat-Mahlzeit?
Antwort: Essen Sie Vollkornreis, Vollkornnudeln, Hülsenfrüchte mit einer
Gemüsesoße. Vegetarier können auch Sojabrocken dazu essen. Von den 21
Mahlzeiten, die wir pro Woche zu uns nehmen, sollten circa 12 bis 14 aus
guten Kohlenhydraten bestehen. Mindestens zwei Ihrer wöchentlichen warmen
Mahlzeiten sollten ausschließlich aus guten Kohlenhydraten bestehen.
13. Warum ist es erlaubt, bei einer
warmen Fett-Mahlzeit ein Glas Wein zu trinken? Wein enthält doch auch
Kohlenhydrate. Antwort: Ein kleines Glas (0,1 Ltr.) Rotwein am Ende einer
Mahlzeit hilft beim Abnehmen. Wein trägt dazu bei, dass sowohl der
Blutzuckergehalt als auch der Insulinüberschuss abnimmt. Insulinüberschuss
führt zur Gewichtszunahme.
14. Sind Diätlimonaden erlaubt?
Antwort: Aus zweierlei Gründen raten wir Ihnen, keine Diätlimonaden zu
trinken:
* Die Süßstoffe in den Diätlimonaden bewirken, dass Sie weiterhin ein
Bedürfnis nach Zucker haben. Gerade dieses Bedürfnis aber sollten Sie verringern.
* Zudem enthalten Diätlimonaden meistens Kohlensäure. Diese Kohlensäure
kann zu Stoffwechselproblemen führen, da sich durch Kohlensäure Gase im
Darmkanal bilden.
15. Passt Hüttenkäse in den Rahmen der
Montignac-Methode?
Antwort: Aufgrund des relativ hohen Fettgehalts (3,9 %) kann Hüttenkäse in
der ersten Phase nicht bei einer Kohlenhydratmahlzeit verwendet werden.
Beim Übergang von Phase I in Phase II, sowie während der Phase II dürfen
Sie dieses Lebensmittel durchaus essen.
16. Was sind die Bestandteile eines
Kohlenhydratfrühstücks oder einer Kohlenhydratbrotzeit?
Antwort: Sie essen Vollkornbrot, Vollkornknäckebrot, Schwarzbrot (ohne
Zucker) oder Vier- oder Fünfkornflocken mit Magerjoghurt oder Magerquark,
dem Sie etwas selbstgemachten Fruchtaufstrich ohne Zucker beigeben können.
Wenn Sie es süß mögen, wählen Sie als Brotaufstrich Magerquark und
zuckerfreien Fruchtaufstrich, Apfel- oder Birnenkraut (ohne
Zuckerrübenzusatz). Mögen Sie lieber herzhaften Brotbelag, wählen Sie als
Aufstrich wieder Magerquark und als Belag Puten-, Hähnchenbrust, mageren
Schinken oder Schweizer Käse sowie Salat, Tomaten- oder Gurkenscheiben. Als
Getränk nehmen Sie Kräuter-, Früchtetee, entkoffeinierten Kaffee oder
Magermilch.
17. Gekochte Karotten sind nicht
erlaubt. Sind rohe Karotten erlaubt?
Antwort: Während gekochte Karotten einen glykämischen Index von 85 haben
und daher zu den "schlechten" Kohlenhydraten gerechnet werden
müssen, kann man rohe Karotten, deren glykämischer Index 35 beträgt, zu den
"guten" Kohlenhydraten zählen. Rohe Karotten können Sie also gut
essen.
18. Wo kann ich ein Hotel finden, das
die Montignac-Methode anbietet?
Schassberger Kur- und Sporthotel
Winnender Straße 10
73667 Ebnisee im Schwäbischen Wald
Telefon: 0049-(0)7184-2920
Fax: 49-(0)7184-292204
Wellnesshotel Bergkristall
Willis 8
87534 Oberstaufen im Allgäu
19. Gibt es eine ausführliche Liste von Lebensmitteln nach ihrem
glykämischen Index?
Antwort: Zur Zeit gibt es noch keine ausführlichere Tabelle von Lebensmitteln,
in der der glykämische Index in deutscher Sprache verzeichnet ist, als in
dem Buch "Die Montignac-Methode". Rick Mendosa hat jedoch eine
ausführliche Tabelle der Indizes in englischer Sprache publiziert:
http://www.cruzio.com/~mendosa/gilists.htm
Leider wird in dieser Tabelle die Zusammensetzung der Nahrungsmittel nicht
bekanntgegeben. Während bei der Montignac-Methode die "guten"
Kohlenhydrate einen Indexwert unter 50 haben, beginnen bei Mendosa die
guten Kohlenhydrate bei einem Indexwert unter 70. Der Unterschied in den
Bewertungen resultiert aus einem unterschiedlichen Referenzprodukt
(Montignac-Methode: Glukose = Index 100; Mendosa: Weißbrot = Index 100).
20. Hat alkoholfreies Bier einen ebenso
hohen glykämischen Index wie Bier?
Antwort: Ja, alkoholfreies Bier hat ungefähr einen ebenso hohen
glykämischen Index wie normales Bier, da beide gleichviel Maltose
enthalten.
21. Ich finde keine Milchprodukte mit 0
% Fettgehalt; kann das sein?
Antwort: Bei manchen Produkten ist der Fettgehalt nicht immer ausgewiesen.
0 % Fettgehalt bedeutet: Milchprodukte aus entrahmter Milch, deren
Fettgehalt bei ca. 0, 3 % liegt.
22. Wo kann ich die
Montignac-Ernährungsprodukte beziehen?
Antwort: Eine ganze Reihe von Ernährungsprodukten wurden für die Montignac-Methode
speziell entwickelt, darunter ungezuckerte Marmelade aus 100 % Früchten.
Eine Adressenliste aller Geschäfte, welche Montignac-Produkte in
Deutschland führen, erhalten Sie bei: montignac.de
23. Kann ich den GI eines Lebensmittels
selbst berechnen?
Antwort: Den GI eines Lebensmittels kann man nicht selbst berechnen. Es ist
eine kostspielige und aufwändige medizinische Untersuchung notwendig, um
einen GI zu ermitteln.
24. Wann darf ich Obst essen? Welches
Obst darf ich wann essen?
Antwort: Obst sollte etwa 15 bis 20 Minuten vor einer Mahlzeit gegessen
werden, da es sonst zu Blähungen führen kann. Rote Beeren und gekochtes
Obst kann man jederzeit essen.
25. Womit kann ich fetten Käse
kombinieren?
Antwort: Käse zählt zu den Eiweiß-Fett-Mahlzeiten, das heißt, in Phase I
nicht mit Kohlenhydraten mit einem GI über 35 kombinieren, (in Phase II ist
es gelegentlich erlaubt).
26. Was kann ich bei
Milchunverträglichkeit essen?
Antwort: Sie können auf Sojamilch und sonstige Sojaprodukte ausweichen.
27. Wo finde ich Käse und Milchprodukte
mit bis zu 0,3 % Fett?
Antwort: Inzwischen kann man diese Produkte im normalen Einzelhandel
kaufen. Oder versuchen Sie es im Reformhaus.
28. Was für Brot darf ich essen? Dürfen
Kerne oder Körner enthalten sein?
Antwort: In Phase I sollte es 100 % Vollkornbrot sein, ohne Zusätze wie
Samen/ Kerne, Malzextrakt und Zuckerstoffe. In Phase II können Kerne/Samen
auch enthalten sein.
29. Darf ich Kaffee trinken, und wie
viel?
Antwort: Kaffee mit Koffein ist nicht zu empfehlen, da er bei empfindlichen
Personen die Insulinsekretion fördern kann. Entkoffeinierten Kaffee können
Sie in geringen Mengen trinken.
30. Kann ich zwischendurch Nüsse essen?
Antwort: In Phase I sollte man besser auf Nüsse usw. verzichten, da sie
sehr fetthaltig sind. In Phase II kann man jedoch ab und zu Nüsse essen.
31. Gibt es noch mehr Rezepte als die in
den Büchern?
Antwort: Wir haben 6 Rezeptbücher für verschiedene Geschmacksrichtungen.
"Satt & Schlank" die deutsche Küche nach der Montignac-Methode,
"Schlank & Schnell", die schnelle Küche nach der
Montignac-Methode, "Meine Rezepte aus der Provence",
"Montignac Rezepte und Menüs", die feine Küche nach der
Montignac-Methode und "Kochen, essen und dabei abnehmen" Band 1
und 2, eine internationale Küche.
32. Kann man Fruchtaufstrich selber
machen, und womit kann ich ihn süßen oder binden?
Antwort: In den Kochbüchern "Schlank & Schnell", und
"Satt und Schlank" sind Rezepte aufgeführt, um Marmeladen und
Fruchtaufstriche einfach und schnell selbst herzustellen. Sie sollten
Fruchtaufstriche möglichst nicht zusätzlich süßen und auch keine
Bindemittel außer Pektin verwenden.
33. Darf man Molke oder Buttermilch
trinken?
Antwort: Diese Produkte sollten Sie in Phase I besser meiden, da sie
Kohlenhydrate und Milchzucker enthalten. In Phase II in geringen Mengen
erlaubt.
34. Darf man Kürbis und Melone essen?
Antwort: Kürbisse und Melonen haben einen sehr hohen GI und sind nicht zu
empfehlen.
35. Wo finde ich gute Rezepte zum Brot
backen?
Antwort: In dem Buch "Satt & Schlank" ist das Thema Brot
backen behandelt und es sind auch einige Rezepte aufgeführt.
36. Welches Mehl darf ich verwenden, um
Brot zu backen?
Antwort: Sie sollten nur 100 % Vollkornmehl verwenden, ohne sonstige
Zusätze. In Phase II können Sie auch verschiedene Samen oder Körner
beimengen.
37. Was darf ich alles in mein Müsli
mischen?
Antwort: Zu Ihren Vollkornflocken können Sie Milch mit einem Fettgehalt bis
0,3 % geben. Es sollte keine Nüsse, Zuckerstoffe und sonstige Bindemittel
enthalten. Sie können gedünstetes Obst oder frische rote Beeren beimengen.
Auch Magerjoghurt ist gut geeignet um das Müsli zu verfeinern.
38. Welche Nudeln darf ich essen?
Antwort: Die Nudeln sollten aus 100 % Vollkorn-Hartweizen bestehen.
Spaghetti können Sie auch aus Hartweizen essen, wenn Sie nur al dente
gekocht sind (höchstens 5 Minuten). Dazu in Phase I jeweils eine fettfreie
Soße oder Beilage in Phase I.
39. Fragen zu Kombinationsmöglichkeiten
der Lebensmittel
Antwort: Bei Montignac werden keine Kalorien gezählt. Die drei zentralen
Prinzipien sind folgende: - auf blutzuckersteigernde "schlechte"
Kohlenhydrate (GI über 50) ganz verzichten, - die "guten"
Kohlenhydrate (GI 35 - 50) nicht mit Fetten kombinieren, - die "sehr
guten" Kohlenhydrate (GI bis 35) können jedoch beliebig mit Eiweißen
und Fetten kombiniert werden.
40. Muss man immer ein ganzes Menü
kochen und essen?
Antwort: Die Menüvorschläge sind nur Anregungen, wie aufwändig sie essen
dürfen, wenn Sie möchten.
41. Kann ich süßen mit: Agavendicksaft,
Ahornsirup, Birnendicksaft, Apfeldicksaft?
Antwort: Agavendicksaft, Birnendicksaft und Apfeldicksaft kann man
verwenden, dagegen Ahornsirup sollte man nicht verwenden um Speisen zu
süßen. Man sollte versuchen, sich sehr süße
Nahrungsmitteln abzugewöhnen.
42. Welche Süßstoffe sind erlaubt?
Antwort: Wem in der Anfangsphase der Montignac-Methode der Verzicht auf
stark gesüßte Speisen sehr schwer fällt, kann vorübergehend zu Süßstoffen
wie Zyklamat oder Saccharin zurückgreifen. Aspartam ist weniger
empfehlenswert. Dennoch sollte man versuchen den Körper von
"Süßem" zu entwöhnen. Süßstoffe sollten daher nur in der
Übergangsphase verwendet werden.
43. Wie oft darf man Ausnahmen machen?
Antwort: In Phase II sind gelegentliche Ausnahmen erlaubt. Höchstens jeden
zweiten Tag, wenn man die vorherigen und nachfolgenden Mahlzeiten so
gestaltet, dass sie einen sehr niedrigen GI aufweisen, um die
"Sünden" auszugleichen.
44. Ist es sinnvoll Hefe als Zusatz zu
essen?
Antwort: Hefe hat einen hohen Vitamin B-Gehalt und ist sehr zu empfehlen.
45. Darf ich getrocknetes Obst
zwischendurch essen, und welches?
Antwort: Sie können gelegentlich zwischen den Mahlzeiten, wenn sie Hunger
haben, einige getrocknete Früchte essen, z. B. Aprikosen, Pflaumen, Apfel
usw. Aber nicht in zu großen Mengen, sondern nur ein "Häppchen".
46. Wie wirkt sich Sport aus, und was
muss man bei der Ernährung beachten?
Antwort: Wenn Sie viel Sport treiben, sollten Sie darauf achten, dass Sie
viel gute Kohlenhydrate und Eiweiß zu sich nehmen. Daneben noch Obst und
Gemüse und mindestens drei Liter Flüssigkeit.
47. Darf man Sojaprodukte sowie Tofu
essen?
Antwort: Sojaprodukte sind sehr zu empfehlen, sie haben einen niedrigen GI
und enthalten viel Eiweiß, für Vegetarier auch eine gute Alternative zu
Fleisch.
48. Wie oft und wie viel Schokolade (70
%) darf ich essen?
Antwort: In Phase I sollten Sie besser ganz auf Schokolade verzichten. Wenn
das gar nicht geht, dann nur ein ganz kleines Stückchen und als Ausgleich
viel Gemüse und andere Lebensmittel mit einem GI unter 35 essen. In Phase
II können Sie sich ab und zu ein paar Stückchen Schokolade gönnen.
49. Darf ich die Methode während der
Schwangerschaft und Stillzeit anwenden?
Antwort: Die Durchführung der Phase I ist während der Schwangerschaft möglich.
Michel Montignac geht im Buch "Ich esse um abzunehmen" Seite 242
- 245 näher darauf ein. Folgende Punkte sind wichtig:
* Es ist wichtig sich besonders nährstoffreich zu ernähren. Eine
ausreichende Zufuhr an tierischen Proteinen (Fleisch, Geflügel, Fisch,
Eier, Milchprodukte und pflanzliche Proteine (Vollkornprodukte,
Hülsenfrüchte, Sojaprodukte). * Möglichst viel Kalzium zuführen (für die
Knochenbildung des Kindes).
* Mineralwasser bevorzugen, um eine ausreichende Versorgung mit Fluor zu
gewährleisten.
* Auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten.
* Genügend Folsäure zuführen (Bierhefe, Weizenkeime, Hülsenfrüchte).
* Ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen, da darin viele Vitamine und
Mineralsalze enthalten sind und dadurch der Verstopfung entgegengewirkt wird. Obst, Rohkost, frisches Gemüse, Salat,
Vollkornbrot, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte sollten deshalb regelmäßig
auf dem Speiseplan stehen.
* Für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen.
* Abwechslungsreiche Kost zu sich nehmen, um eine Mangelernährung zu
vermeiden.
51. Was für Getränke sind erlaubt und
empfohlen?
Antwort: Um den Durst zu stillen eignet sich am besten stilles
Mineralwasser, dann auch noch Kräuter- oder Früchtetee. Wenn Sie viel Sport
treiben können Sie auch Mineralwasser mit frischem Zitronensaft trinken, um
die verlorenen Mineralien auszugleichen. Nach der Hauptmahlzeit ist auch
ein kleines Glas 1/8 l Rotwein erlaubt. Koffeinhaltiger Kaffee und
Schwarztee sollte gemieden werden.
52. Darf ich zwischendurch Eis naschen,
und welches?
Antwort: Sie können Eis mit Alginaten naschen (ballaststoffreiches
Bindemittel aus Algenextrakt hergestellt), das in Bioläden oder
Reformhäusern erhältlich ist. Oder sie stellen sich ein gesundes Eis selbst
her:
z. B. Erdbeer-Joghurt-Eis
500 g Erdbeeren
300 g Magerjoghurt
Garnierung 4 schöne Erdbeeren
4 Zweige Zitronenmelisse
Frische Erdbeeren ca. 2 Stunden auf einer Platte im Gefrierschrank
gefrieren lassen. Dann die Erdbeeren mit der Küchenmaschine in Stücke
hacken. Den sehr kalten Magerjoghurt locker verrühren und zu den Erdbeeren
in die rotierende Küchenmaschine geben. Durch die tiefgekühlten Erdbeeren
gefriert die Masse sofort und es entsteht ein herrlich frisches und
cremiges Fruchteis. Lassen Sie die Erbeeren nicht zu lange im
Gefrierschrank. Sie werden dann zu hart und könnten die Küchenmaschine
beschädigen.
53. Wie berechnet man den BMI (Body Mass
Index)?
Antwort: Erst multiplizieren Sie die Größe in cm mit sich selbst. Dann wird
das Gewicht in kg durch dieses Ergebnis geteilt. Z. B. 1,80 m x 1,80 m,
ergibt 3,24. Dann das Gewicht z. B. 85 kg teilen durch 3,24, ergibt einen
BMI von 26
Oder benutzen Sie einfach unseren BMI-Rechner
54. Ist die Methode für Kinder geeignet, und was muss man beachten?
Antwort: Für Kinder ist diese Methode auch gut geeignet. Sie können ihnen
gelegentliche Ausnahmen erlauben, zum Beispiel wenn sie irgendwo eingeladen
sind, dann sollten Sie den Kindern ein Stück Kuchen oder eine Süßigkeit
genehmigen. Die Ausnahme aber dann ausschließlich durch eine Mahlzeit mit
sehr guten Kohlenhydraten, z. B. Salat am Abend ausgleichen.
55. Was kann der Grund sein, wenn das Gewicht
nicht weiter oder gar nicht sinkt?
Antwort: Folgende Faktoren könnten eine Gewichtsabnahme behindern:
* Vielleicht essen Sie zu wenig - Wenn man abnehmen möchte, geht es nicht
darum weniger zu essen, sondern besser zu essen.
* Knabbern zwischen den Mahlzeiten oder alkoholische Getränke sollten
gemieden werden
* Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist sehr wichtig.
* Verzehr von frischem Gemüse, Salaten und Obst ist sehr zu empfehlen
* Eine Störung des hormonellen Gleichgewichts kann die Gewichtsabnahme
behindern
* Stress kann den Gewichtsverlust beeinträchtigen
* Eine unbefriedigende Gewichtsabnahme kann auch an einer Störung der
Schilddrüsenfunktion liegen
* Eine Vielzahl von Medikamenten kann die Gewichtsreduktion bremsen, z. B.
Beruhigungsmittel, angstlösende Mittel, Schlafmittel, Antidepressiva.
Lithium, Cortison, Betablocker, zuckerhaltige Stärkungsmittel und manche
schlecht eingestellten Hormonbehandlungen.
Es kann schon sein, dass der Körper eine gewisse Umgewöhnungsphase braucht;
falls Süßes für Sie eine Rolle spielt, wäre es wichtig darauf zu
verzichten. Versuchen Sie den Heißhunger auf Süßes
durch den Verzehr von frischem Obst zu stillen. Sie können auch hin und
wieder Trockenobst (Feigen, Aprikosen, etc.) essen. Wem in der Anfangsphase
der Montignac-Methode der Verzicht auf stark gesüßte Speisen sehr schwer
fällt, kann vorübergehend auf Süßstoffe wie Zyklamat oder Saccharin
zurückgreifen. Aspartam ist weniger empfehlenswert. Dennoch sollte man
versuchen den Körper von "Süßem" zu entwöhnen. Süßstoffe sollten
daher nur in der Übergangsphase verwendet werden.
56. Ist die Methode für Diabetiker zu
empfehlen, und was muss man beachten?
Antwort: In dem Buch "Ich esse, um abzunehmen" geht Michel
Montignac näher auf die Diabetes ein. Diabetiker des Typs I müssen täglich
eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen, die meistens auf die
Hauptmahlzeiten zu verteilen sind. Deshalb ist der Verzehr von Fisch und
fettarmem Geflügel zu bevorzugen, wozu Kohlenhydrate mit einem niedrigen
glykämischen Index (Linsen, Trockenbohnen, Naturreis, Vollkornnudeln ...)
gereicht werden. Durch den Verzehr ballaststoffreicher Nahrungsmittel lässt
sich die Insulindosis häufig verringern und Hypoglykämie völlig vermeiden.
Da Diabetes die Entstehung von Herz-Kreislauf-Störungen (Augen-, Nieren-
und Koronarerkrankungen) begünstigt, die es um jeden Preis zu verhindern
gilt, ist die Montignac-Methode durch ihre vorbeugende Wirkung besonders zu
empfehlen, ohne jedoch den Diätplan des Diabetologen überflüssig zu machen.
Die Montignac-Methode sieht folgende Maßnahmen vor:
* den Verzehr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen GI, die eine Senkung
des schlechten Cholesterins und der Triglyzeride begünstigen;
* die Bevorzugung einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die zu
einem Anstieg des "guten Cholesterins" und einer Senkung der
Triglyzeride führen;
* eine Gewichtsabnahme, damit sich der Bludruck wieder normalisiert
* eine nährstoffreiche Ernährung (Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Zink,
Selen, Polyphenole, wodurch die Gefäßwände geschützt werden.
Somit kann durch diese Ernährungsweise dem Risiko von Gefäßerkrankungen,
das mit Diabetes einhergeht, vorgebeugt werden. Diabetes II
Die Montignac-Methode ist für diese Diabetesart besonders geeignet, da sie
auf dem bevorzugten Verzehr von Kohlenhydraten mit einem niedrigen
glykämischen Index beruht.
Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Verringerung des GI um 14 % (durch
den Verzicht auf Weißbrot und Kartoffeln und den bevorzugten Verzehr von
100 % Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Gemüse, Salat, Obst ...) bei
Diabetikern eine Verbesserung der gestörten Stoffwechselfunktion bewirkt.
Die Ernährung sollte deshalb reich an Ballaststoffen sein, insbesondere an
löslichen Ballaststoffen (Pektin von Äpfeln, Alginate von Algen,
Pflanzenmehl- und Quellstoffe). Der Verzehr von viel frischem Obst, Gemüse
und Salaten ist wichtig. Des Weiteren empfiehlt sich eine Ernährung, die viel Mikronährstoffe enthält, da diese den
Kohlenhydratstoffwechsel verbessern. (Vollkorngetreide, Bierhefe,
Weizenkeime). Diabetiker sollten auch die Zufuhr an gesättigten Fetten
(Fleisch, Wurst, Butter, Vollmilchprodukte) einschränken und dafür einfach
und mehrfach ungesättigte Fette bevorzugen, wie z. B. natives Olivenöl, das
die Eigenschaften hat, den Blutzuckerspiegel zu senken und den
Insulinhaushalt zu verbessern. Schließlich ist auf eine ausreichende
Flüssigkeitszufuhr (mind. 1,5 - 2 Liter pro Tag) zu achten.
57. Darf man als Ausnahme Süßigkeiten
essen?
Antwort: Nein. Versuchen Sie den Heißhunger auf Süßes
durch den Verzehr von frischem Obst zu stillen. Sie können auch hin und
wieder Trockenobst (Feigen, Aprikosen, etc.) essen.
Wem in der Anfangsphase der Montignac-Methode der Verzicht auf stark
gesüßte Speisen sehr schwer fällt, kann vorübergehend auf Süßstoffe wie
Zyklamat oder Saccharin zurückgreifen. Aspartam ist weniger empfehlenswert.
Dennoch sollte man versuchen den Körper von "Süßem" zu entwöhnen.
Süßstoffe sollten daher nur in der Übergangsphase verwendet werden. Zum
Abnehmen ist es auf jeden Fall wichtig, auf Zucker in der gewohnten Form
weitgehend zu verzichten. Essen Sie keinen Zucker mehr! Nach einigen Tagen
werden Sie feststellen, dass das gar nicht so schwer ist, wie es klingt.
58. Welche Bindemittel sind erlaubt um
Soßen oder Marmelade zu binden?
Antwort: Sie sollten versuchen möglichst ohne Bindemittel auszukommen, aber
Johannisbrotkernmehl, Pektin und Alginat sind zum Binden erlaubt.
59. Wie oft und wie viel Lebertran
sollte man zur Zellulitisbehandlung zu sich nehmen?
Antwort: Man sollte drei mal täglich einen kleinen
Esslöffel Lebertran einnehmen, es kostet sicher Überwindung, aber es hilft!
60. Welche Bücher empfehlen Sie wenn man
mit der Methode beginnen will?
Antwort: Wenn man die Methode schnell und einfach kennenlernen will, empfehlen
wir das Buch "Die Montignac-Methode für Einsteiger" 12.80
€, dazu eventuell noch ein Kochbuch, dann hat man viele Anregungen
wie man die Methode umsetzt.
61. Darf ich Wurst essen, und welche?
Antwort: Von fetter Wurst raten wir ab. Sie können mageren rohen oder
gekochten Schinken sowie Puten- und Hähnchenbrust essen, diese sogar auf
das Vollkornbrot. Gelegentlich können Sie auch eine Bock.- o. Bratwurst
essen, aber mit einer Beilage die einen GI unter 35 hat.
62. Was mache ich gegen Heißhunger-Attacken?
Antwort: Sie können erst mal etwas trinken, oft hilft das schon. Dann
können Sie Magerquark und mageren Joghurt essen oder etwas Gemüse in
Magerquark dippen, etwas frisches Obst oder Trockenobst essen. Vermeiden
Sie auf jeden Fall Lebensmittel mit einem hohen GI.
63. Wo kann ich Bücher in einer anderen
Sprache kaufen?
Antwort: Im Internet bei Amazon.de können sie Bücher auch in englischer
Sprache kaufen. Die sonstigen Sprachen kann man in dem entsprechenden Land
erhalten. Siehe unsere Web-Site: www.montignac.de unter der Rubrik
Firmenstory - internationale Ausweitung.
64. Ich muss Medikamente einnehmen die
Maisstärke enthalten, darf ich diese weiter verwenden?
Antwort: Medikamente die der Arzt ihnen verschrieben hat, müssen Sie auf
jeden Fall weiter einnehmen und dürfen nicht eigenmächtig abgesetzt werden.
Sie können eventuell nachfragen ob es dieses Medikament auch in anderer
Form gibt. (Tropfen ohne Zuckerzusatz).
65. Welches Öl oder Fett sollte man zum
Kochen bevorzugen?
Antwort: Pflanzenöle sind am gesündesten und sollten hauptsächlich
verwendet werden. Erdnussöl eignet sich besonders zum braten, weil es sehr
hoch erhitzbar und geschmacksneutral ist. Für Salate eignet sich das
hochwertige kaltgepresste Olivenöl. Sie können auch noch Gänseschmalz für
bestimmte Gerichte benutzen
66. Welche Obstsorten sollte man meiden?
Antwort: Es gibt einige Sorten, die einen ziemlich hohen GI haben. Dazu
gehören Melonen und Bananen.
Reiseapotheke
Aconitum:
D 30
plötzlich,
heftig, trockenes Fieber,Angst, Unruhe
Akutes Fieber, dass plötzlich
auftritt. Die Haut ist trocken, empfindlich, gerötet. Schüttelfrost, Durst,
Herzklopfen
Alle plötzlichen Zustände von Schmerz: 1 x 5 Globuli (
oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich wiederholen, bis
der Zustand sich ändert).
Apis : D 30
Schwellung,
Rötung, Juckreiz
Bei Bienen und Wespenstichen
sofort 1 x 5 Globuli ist meistens ausreichend. ½ Zwiebel auf den Stich
legen für 20 Minuten
Krämpfe, Erregung,
Lähmung: 1 x 5 Globuli täglich lutschen
Weiß man nicht genau,
was einen gestochen hat, nimmt man 3 Globuli Apis D30/ 3 x Ledum D 30/ 3 x
Lachseis D30 zusammen ein.
allergischerAusschlag (5
Globuli D 30 in warmen Wasser auflösen und
Kompressen machen.
Augenentzündung, Halsentzündung ( stark geschwollenes
Zäpfchen)
Argentum nitricum: D 30
Schwäche, Unruhe
Magen-Darm-Verstimmung
mit Schwächegefühlen, Übelkeit, ggf.Erbrechen, Unruhe, Zittern.
Allgemeine Schwäche,
Hinfälligkeit, kalte Schweiße, Angst, Blässe Kann kaum noch stehen, weiche
Knie. Flugangst.
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Arnica: D 30
Schock, Trauma
Prellungen,
Quetschungen, Blut, Brüche, Ischias, Schock, Gehirnerschütterung,
starke Schmerzen und Traumata jeder
Art.
D 200 1 x 5 Globuli, D
12 1 x täglich 5 Globuli, D 5 stündlich bis zur Besserung, sonst 3 x
täglich 5 Globuli
Blasen an den Füßen ggf.
5 Globuli D 200 in warmen Wasser auflösen und Kompressen machen.
Belladonna: D 30
Fieber, Schweiß, Mittelohrentzündung
Unklares Fieber mit
Schweiß, hochrotes Gesicht, Benommenheit
Angina,
Mittelohrentzündung, Grippe, Sonnenbrand, rote Ausschläge
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Bryonia: D 6
Husten
Trockener Husten,
trockene Bronchitis, schmerzhafter Reizhusten, Stiche beim Atmen, weiß
belegte Zunge, Stiche beim Atmen
3 - 6x täglich, akut
stündlich 5 Globuli D6
Chamomilla C 30
Zahnschmerzen
Heftige und plötzliche Schmerzen, Gereiztheit,
Überempfindlichkeit, Blähungskoliken, saures Erbrechen, Zahnschmerzen, ( oft mit einer roten Wange)
plötzliches Fieber
1 x 5 Globuli (
oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich wiederholen, bis
der Zustand sich ändert).
Cocculus D 12
Reiseübelkeit
Übelkeit und Erbrechen durch
Bewegung
Sprechen verschlechtert
mit Schwindel und Schwäche bis zum Erbrechen
1 x 5 Globuli täglich
Gelsemium C 30
Flugangst
Reisefieber, Angst vor
dem Fliegen, zittrig aufgeregt, ungerichtete Erwartungsangst
Herzklopfen oder
Herzstolpern, Schwindel, Serhstörungen
Eignet sich auch gut bei
Flugangst - 6 - 12 Stunden vor Abflug 5 Globuli
Lachesis D 30
Insektenstiche
Bei Insektenstichen oder
Bissen von Insekten, Mückenstichen 1
x 5 Globuli lutschen, ggf. je 3 Globuli in warmen Wasser auflösen und
Kompressen auflegen.
Weiß man nicht genau,
was einen gestochen hat, nimmt man 3 Globuli Apis D30/ 3 x Ledum D 30/ 3 x
Lachseis D30 zusammen ein.
Ledum D 30
Insektenstiche
Bei Insektenstichen oder
Bissen von Insekten, allergische Hautreaktionen, Mückenstichen
1 x 5 Globuli lutschen,
ggf. je 3 Globuli in warmen Wasser auflösen und
Kompressen auflegen.
Weiß man nicht genau,
was einen gestochen hat, nimmt man 3 Globuli Apis D30/ 3 x Ledum D 30/ 3 x
Lachseis D30 zusammen ein.
Nux vomica D 30
Verdorbener Magen
Magenverstimmung, Grummeln imBauch,
leichte Krämpfe, Jetlag, Durchfall von zuvielem Essen, durcheinander Essen.
Der Kranke fröstelt.
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Okubaka D 2
Vergiftungen, Tropenkrankheiten
Verschiedene Vergiftungen, Tropenkrankheiten
3 - 6x täglich, akut
stündlich 5 Globuli D6
bei Tropenreisen bis zu
einer Woche vor der Abreise beginnen, vorbeugend bei Verdauungsstörungen;
Pulsatilla D 30
Wechsel der
Symptome, Weinen
ständige Veränderung der Symptome bis zur Widersprüchlichkeit
Wandern der Schmerzen,nur sehr wenig Durst, Schnupfen mit dicken
gelblichgrünen Absonderungen( alle Schleimhautabsonderungen )
Magen durch Süßes und Kaltes oder fettes, zu reichliches Essen verdorben, Durchfall nach fettem Essen, besonders bei Schweinefleisch und nach
Obst; Völle, Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen.
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Pyrogenium D 30
Hochfieberhafte Infektionen
Hochfieberhafte
(eitrige) Prozesse, Kollapsneigung, Schüttelfröste, Ruhelosigkeit, üble
Gerüche, Verdacht auf Virusinfektion, Lungenentzündung.
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Rhus toxicodendron D 30
Zerrungen, Verrenkungen
Folgen von Verheben,
Verrenkungen ( z.B. nach Kälte und Nässe)
Zerrungen, Ischialgie,
Muskelkater, Überanstrengungen, Herpes labialis oder andere
Bläschenausschläge.
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Thuja C 30
Impfungen, Impfschäden
einmal vor und
nach jeder Impfung, wenn man glaubt, eine Impfung nicht vertragen zu haben
1 x 5 Globuli ( oft reicht eine einmalige Gabe, sonst 1 x täglich
wiederholen, bis der Zustand sich ändert).
Nosoden
Impfprophylaxe mit Nosoden:
Einnahme einer
Doppelgabe: 1 x 5 Globuli morgens nüchtern einnehmen, nach 5 Minuten
weitere 5 Globuli lutschen.Vorher den Mund mit klarem Wasser ausspülen,
mindestens eine halbe Stunde mit dem Essen warten.
Malaria tropica. 1 x eine Gabe wirkt 6 Monate
Hepatitis: 1 x eine Gabe wirkt 6 Monate
Thyphus:
1 x eine Gabe wirkt 6 Monate
Zwischen den
Nosodengaben jeweils 14 Tage warten
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